Am 18.01. begrüßte Wehrführer Lars Dilk die Kameradinnen und Kameraden der Feuerwehr Dunzweiler zum Kameradschaftsabend 2026. Auch zahlreiche Gäste sind der Einladung gefolgt, sodass hier Verbandsbürgermeister Christoph Lothschütz, der 1. Kreisbeigeordnete Dr. Stefan Spitzer, Wehrleiter Heiko Dörr, der stellvertretende Brand- und Katastrophenschutzinspekteur Stefan Reichhart begrüßt werden konnten.
Ebenso durfte Dilk auch in diesem Jahr unseren Ortsbürgermeister Volker Korst mit Ehefrau, die Kameraden der Alterswehr und alle Partnerinnen und Partner herzlich Willkommen heißen.
Hier knüpfte Dilk auch direkt bei seiner Rede an und dankte zu aller erst allen Partnerinnen und Partnern, welche viele Stunden auf die Kameradinnen und Kameraden verzichten müssen und auch in vielen anderen Bereichen die Feuerwehr unterstützen. Ohne eine solche Stütze wäre das Ehrenamt Feuerwehr nicht möglich. Natürlich dankte er auch den Kameradinnen und Kameraden für die erfolgreiche Arbeit im zurückliegenden Jahr. In diesem wurde die Feuerwehr Dunzweiler zu insgesamt 35 Einsätzen alarmiert, worauf 15 Alarmierungen auf die First Responder Einheit entfallen. Zu den beiden größten Einsätzen zählen die beiden Gebäude/Dachstuhlbrände in Nanzdietschweiler. Hier wurde die Feuerwehr Dunzweiler beim letzten Brand in ihrer neuen Funktion zum Errichten und Koordinieren eines Bereitstellungsraumes alarmiert. Für diese Tätigkeit wurde im letzten Jahr bereits erstes Material zur Herstellung und Führung des Bereitstellungsraumes beschafft. Diese neue Aufgabe wurde auch in mehreren Übungsstunden von der Wehr geübt und besonders intensiv bei der Verbandsgemeinde Großübung im September, bei der alle Wehren der VG OG involviert waren. Dilk zeigte sich stolz eine gut aufgestellte Einheit mit unserer Feuerwehr zu haben. Aktuell besteht die Feuerwehr Dunzweiler aus 21 aktiven Feuerwehrmännern und
Feuerwehrfrauen. Je sechs Mitglieder zählt die Jugend- und Bambinifeuerwehr.
Auch die anderen Redner dankten der Einheit für die geleistete Arbeit. So war auch Wehrleiter Dörr sehr zufrieden mit der Feuerwehr Dunzweiler. Besonders auch im Hinblick auf die professionelle Umsetzung mit dem Thema Bereitstellungsraum. Dieser Punkt ist besonders wichtig, um bei Großschadenslagen einen besseren Überblick über verfügbare Einheiten zu haben und so schnell und flexibel reagieren zu können. Auch Verbandsbürgermeister Lothschütz hob bei seiner Rede hervor, wie wichtig die Arbeit der Feuerwehr ist. Insbesondere erwähnte er hierbei, dass die Feuerwehr Dunzweiler seit Mitte letztem Jahr zu allen Alarmstichwörtern in Schmittweiler ausrückt und so das Einsatzgebiet weiter wächst. Besonders wichtig wird dieser Punkt bei der Erneuerung der B423 und der damit verbundenen Vollsperrung des Kreuzungsbereiches von Kübelberg nach Schmittweiler.
Ebenso knüpfte auch der stellvertretende BKI Stefan Reichhart an diese Rede an.
Der Einsatzbereich der Feuerwehr und die dadurch größere zeitliche Belastung nimmt zu und erfordert eine stetige Fort- und Weiterbildung der Einsatzkräfte. Auch die Anpassung von Einsatzmitteln und die Veränderung der Einsätze spielt hierbei eine wichtige Rolle. So ist Reichhart besonders froh, dass im letzten Jahr der Startschuss für das neue Katastrophenschutz-Zentrum in Konken fiel. Hier wird künftig die SEG (Schnelleinsatzgruppe) mit ihren Fahrzeugen, sowie das Fahrzeug der Technischen Einsatzleitung untergebracht sein. Ebenso freut er sich über zahlreiche neue Kreisfahrzeuge, wie zum Beispiel der TLF 4000, welcher im letzten Jahr fertiggestellt wurde und das in Schönenberg-Kübelberg in die Jahre gekommene TLF 24/50 ersetzte.
Abschließend zeigte sich auch Dr. Stefan Spitzer begeistert von der Feuerwehr Dunzweiler. Er selbst war das erste mal beim Kameradschaftsabend in Dunzweiler und ist erstaunt über die Stärke der Wehr. Auch ihm war es wichtig hervorzuheben, dass die Arbeit der Feuerwehr immer wichtiger und immer vielseitiger wird. Das Ehrenamt Feuerwehr ist nicht zu vergleichen mit anderen Ehrenämtern. Denn oft geht es bei den Einsätzen um Minuten, welche um Leben und Tot entscheiden. In diesen Situationen riskieren tagtäglich die freiwilligen Feuerwehrmänner und Feuerwehrfrauen ihr Leben. Dies tun sie aus Überzeugung, unentgeltlich und neben ihrer normalen beruflichen Tätigkeit.
Zum Ende standen noch Ehrungen, Ernennungen und Beförderungen an. Johannes Schiller wurde zum Feuerwehrmann befördert. Marco Mentrup erhielt eine Ehrung für 35 Jahre aktiven Feuerwehrdienst. Den überwiegenden Teil seiner Feuerwehrdienstzeit leistete Mentrup im benachbarten Saarland, bis er nach Dunzweiler zog. Mentrup wurde schnell in die Feuerwehreinheit integriert und ist ein Teil des Teams. Weiter wurde Steven Wagner zum kommissarisch stellvertretenden Jugendfeuerwehrwart ernannt. Zum Schluss gab es einen Führungswechsel nach den Wehrführerwahlen am 05.12.2025. Pascal Klie trat bei den Wahlen nicht mehr an und übergab sein Amt Finn Pfaff, welcher zum neuen stellvertretenden Wehrführer gewählt wurde. Bis zu seinem abgeschlossenen Gruppenführer Lehrgang übernimmt er das Amt kommissarisch. Pascal Klie dankte den Kameradinnen und Kameraden für die gute Zusammenarbeit in den letzten Jahren und die tolle Erfahrung. Er bleibt der Feuerwehr Dunzweiler als Gruppenführer erhalten. Lars Dilk wurde von der Mannschaft für weitere zehn Jahre gewählt und erneut zum Wehrführer der Feuerwehr Dunzweiler ernannt. Im Zuge des Führungswechsel organisierten die Gruppenführer der Feuerwehr Dunzweiler ein kleines Präsent und überreichten diese in Form einer Hohlstrahlrohrnachbildung als Stiftehalter der neuen und alten Wehrführung. Sie bedankten sich ebenfalls bei Klie für die gute Zusammenarbeit der vergangenen zehn Jahre und wünschten dem neuen Wehrführerteam alles Gute für die Zukunft.